Hygienekonzept

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Maßnahmen für eine verantwortliche Gestaltung von Gottesdiensten in der DEG- Toulouse

Vorbemerkung: Dieser Maßnahmenkatalog hat zur Grundlage die Vorschriften des frz. Innenministers (Dekret vom 22. Mai 2020) für die Wiederaufnahme von „cérémonies religieuses“ und die Richtlinie der EKD für die Feier öffentlicher Gottesdienste.

Im Mittelpunkt steht der Schutz des Nächsten als eine dem Glauben innewohnende Forderung.

Öffentliche Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen können nur unter Berücksichtigung strenger Hygieneauflagen (Desinfektionsmittel bereitstellen; Waschbecken – wo möglich – zugänglich machen; Türgriffe/Handläufe desinfizieren) gefeiert werden;

insbesondere ist darauf zu achten, dass

  • –  der Sitz- bzw. Stehabstand zwischen den Personen entsprechend eineinhalb bis zwei Meter in jede Richtung beträgt,
  • –  das Betreten und Verlassen der Kirche geordnet organisiert werden und keine Gruppen gebildet werden,
  • –  eventuelle Infektionsketten nachvollzogen werden können,
  • dass alle Teilnehmenden eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen,
  • auf Kirchenkaffee und gemeinsame Mahlzeiten verzichtet wird,
  • –  Kollekten nur am Ausgang eingelegt werden.
  1. Um eventuelles Gedränge vor der Kirche zu vermeiden, sollten im Bedarfsfall in den Kirchen/Gottesdienstorten Zugangsbeschränkungen definiert werden. Beim Einlass und Ausgang ist das Abstandhalten durch organisatorische Maßnahmen zu gewährleisten.
    • Kindergottesdienste sollten nur im kleinen Kreis gefeiert werden.
  1. Gemeinsames Singen birgt besonders hohe Infektionsrisiken. Auf  Gesänge sollte verzichtet werden, weil die Mund-Nasen-Bedeckung dann keinen zuverlässigen Schutz mehr bietet.
  1. Abendmahlsfeiern werden vorerst ausgesetzt. Wenn Abendmahl dennoch gefeiert werden soll, sollte die Kelchkommunion unterbleiben bzw. nur mit Einzelkelchen erfolgen.
  2. Von der Möglichkeit, Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Freien zu feiern, wird unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygienebestimmungen und unter Beachtung der regionalen Versammlungsbeschränkungen verstärkt Gebrauch gemacht. Das Tragen von Mund- Nasen-Schutz sollte selbstverständlich sein.
  3. Die bisher etablierten Wege einer medialen Teilnahme an Gottesdiensten (z.B. durch Videos, Zoom oder Podcasts) werden nach Möglichkeit aufrecht erhalten bzw. weiter entwickelt.
  4. Der Gottesdienstbesuch ist nicht gestattet, wenn aktuell ein positiver COVID-19-Befund getestet wurden, eine Quarantäne angeordnet wurde oder jemand sich generell krank fühlt (Fieber, Atemwegsprobleme, Erkältungssymptome). Gleiches gilt für den Fall, dass in den vergangenen vierzehn Tagen Kontakt zu einer Person bestand, die an dem Virus erkrankt ist.